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PODCAST

Pionierin im Familiensystem – Erkennst Du Dich wieder?

By 29. Mai 2023Oktober 1st, 2023Keine Kommentare
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Bist Du die Erste aus Deinem weiblichen Familiensystem, die einen völlig neuen Weg geht?
Diese und weitere Fragen stelle ich Dir in dieser Podcastfolge.
Wenn Du sie mit JA beantworten kannst, dann lass Dich darauf ein, Pionierarbeit zu  leisten.
Ich erzähle Dir, was unumgänglich dabei ist und wie Du Deinen Weg erhobenen Hauptes gehen kannst.


TRANSKRIPT:

00:01
Bist du die Erste in deiner Familie, die einen völlig neuen Weg geht?

00:09
Bist du die Erste, die größere Träume hat als alle vor dir?

00:17
Spürst du, dass sich Dinge verändern müssen? Und vor allem bist du die erste aus einer langen Reihe von Frauen kommend, die den Schmerz zulässt, der viele viele Jahre im Familiensystem bereits verborgen ist. Wenn du eine oder auch all diese Fragen mit einem Ja beantworten kannst, dann bist du

00:46
eine Pionierin. Und dann ist diese Podcast-Folge heute dir gewidmet.

01:00
Mein Name ist Karin Abriel und ich begleite außergewöhnliche, hochsensible Frauen dabei, ihre beste Version zu leben.

01:13
Ja, Pionierin sein, das Geschenk dieser Tatsache, das zeigt sich oft erst nach vielen, vielen Jahren. Denn für viele von uns ist es ein Weg, der mit, ja, ich sag’s wie es ist, der mit vielen, vielen Herausforderungen gepflastert ist. Die erste in einem Familiensystem zu sein, die einen völlig neuen Weg geht.

01:40
tatsächliche Pionierarbeit zu leisten für alle, die nach dir kommen. Das ist eine großartige Sache, aber das ist natürlich auch etwas, dass man sich erschließen darf, denn, und das ist ein ganz, ganz wichtiger Aspekt in dem Leben vieler Pionierinnen, es gibt keine.

02:05
Vorbilder. Es gibt keine Vorbilder, vor allem keine weiblichen Vorbilder, an denen du dich diesbezüglich orientieren könntest. Das heißt, du bist auf dich alleine gestellt und als Pionierin hast du unglaublich viele Aspekte, die sich durch unterschiedliche Situationen zeigen, mit denen du dich konfrontierst.

02:34
musst, um deine Pionierarbeit leisten zu können. Und diese Pionierarbeit, die kann in ganz vielen unterschiedlichen Lebensbereichen stattfinden. Diese Pionierarbeit kann zum Beispiel auf beruflicher Ebene der Sprung in eine selbstständige Berufstätigkeit sein. Diese Pionierarbeit kann aber auch sein ein völlig anderes Lebensmodell.

03:03
für sich zu wählen. Ein Lebensmodell, das vielleicht wesentlich freier und viel, viel weniger auf materielle und finanzielle Sicherheit ausgerichtet ist, als bei den Generationen vor dir. Pionierarbeit kann aber auch bedeuten, dass du ganz, ganz viele Themen und Aspekte in deinem Familiensystem, die bis jetzt…

03:32
absolut im Verborgenen lagen, über die niemand geredet hat, die dir einfach vor allem auf einer Gefühlsebene zugänglich sind, dass du dir diese Themen anschaust. Und das können oft ganz massive und tiefe Themen sein, die da an die Oberfläche kommen. Und in deinem Leben als Pionierin bekommst du derartige Situationen immer und immer wieder geliefert vom Leben.

04:01
die dich eintauchen lassen, denn du spürst, dass du da eintauchen musst, um weiter gehen und weiter wachsen zu können. Pionierarbeit, das kann so, so viel sein. Wenn du meine Fragen, die ich dir zum Beginn der Folge gestellt habe, mit einem Ja beantworten kannst, dann bist du eine Pionierin. Ganz gleich, ob du etwas, dass du selbst als…

04:28
großes Thema wahrnimmst, bearbeitest oder ob es die kleinen Dinge sind in deinem Alltag, die du leistest, ja tatsächlich leistest, denn es ist schwere, schwere Arbeit, die du leistest um dir und vor allem auch deinen Kindern und allen, die nach dir kommen, den Weg im Leben leichter zu machen.

04:59
Was bedeutet es jetzt tatsächlich, diese Pionierarbeit zu leisten? Wie spürt sie sich an? Und ich glaube, wenn du die Fragen mit Ja beantwortet hast und wenn du zu dir selber sagen kannst, ja, ich bin eine Pionierin, dann weißt du jetzt sehr gut, wovon ich spreche, wenn ich sage, es fühlt sich nicht immer leicht an. Es fühlt sich wirklich nicht immer leicht an,

05:29
dieses Weges innerhalb unseres Weges als Pionierin ganz oft an unsere Grenzen. Aber genau das ist der Punkt, an dem wir wachsen können, an dem wir wirklich unser Pionierinsein auch messen können. Wir stoßen an diese Grenzen und wir sprengen sie, oder? Wir sprengen sie mit allem, was wir zur Verfügung haben. Und auch wenn sich’s…

05:56
echt nicht gut anfühlt und auch wenn wir immer wieder damit hadern und auch wenn wir ganz oft sagen, ich halte es nicht aus oder ich kann nicht mehr, genau dann tun wir es aber trotzdem. Das heißt wir gehen weiter, wir leisten Pionierarbeit, indem wir über Grenzen hinaus weitergehen. Und ja, ich kann mir gut vorstellen, dass das manches Mal

06:23
richtig wehtot und richtig hart sein kann, doch wenn wir es nicht tun, wenn wir unserer Pionierin sein verleugnen, dann präsentiert uns das Leben sowieso immer wieder Situationen, wo wir dazu angehalten werden, doch noch hinzuschauen und doch noch hinzuspüren, weil irgendwann geht es dann nicht mehr anders. Und wahrscheinlich weißt du, wovon ich spreche, wenn ich sage, wir können uns dem nicht entziehen.

06:52
Und gerade als hochsensible Frau hast du wahrscheinlich so viel Gespür und so viele Antennen dafür, was du in deinem Leben für dein Familiensystem, für dein großes Familiensystem, für die Frauen vor dir, aber auch für dein unmittelbares Familiensystem, für deine Kinder und für alle, die nach dir kommen, was du da verändern möchtest.

07:19
wo du spürst, dass die Zeit reif ist, um tatsächlich Veränderung zuzulassen. Denn dieses Verändern, das ist ja keine Wertung dahingehend, dass es vorher schlecht war. Auch wenn sich die Dinge für dich vielleicht oder womöglich schlecht anfühlen. Denn vieles, was in unseren Familiensystemen passiert ist, fühlt sich nicht gut an. Und vieles, was in unseren Familiensystemen im Verborgenen liegt, das sind ganz schön.

07:46
schwere Themen, die aus Generationen kommen, denen es definitiv an Urvertrauen gefehlt hat, denen es definitiv an ganz vielem gefehlt hat, an materiellem genauso wie an geistigen Dingen, die die Zeit einfach mit sich gebracht haben. Aber du spürst, dass sich Dinge verändern dürfen und müssen. Und von diesem allerersten Impuls, wo du

08:15
spürst, dass etwas so nicht mehr geht. Von da an beginnt dein Weg, das ist der Startpunkt. Und wenn du jetzt zurückdenkst an dein Leben, was war der Punkt, wo du selbst gespürt hast, okay, das geht nicht mehr, so geht es nicht mehr weiter? Waren das berufliche Themen, waren das Themen, wo du vielleicht im Beruf gemerkt hast,

08:42
Ich kann das nicht mehr tun, auch wenn es gefühlt eine Aufgabe ist oder eine Tätigkeit ist, die mir Halt gibt, die mir Stabilität gibt, die mir Sicherheit auf materieller Ebene gibt. Ich kann es aber trotzdem nicht mehr tun. Und womöglich hast du keine Vorbilder in deinem Familiensystem, die einen derartigen Weg raus aus einer gefühlten Sicherheit schon gegangen sind. Ganz oft ein Thema.

09:09
Denn viele Generationen vor uns haben als höchsten Wert, angesehen einen sicheren und stabilen Beruf zu haben. Wenn das aber nicht mehr dein Weg ist, wenn du spürst, das geht für dich nicht mehr, dann ist es natürlich ganz herausfordernd, vor allem deshalb, weil du keine Vorbilder hast, die diesen Weg, weil du wahrscheinlich keine Vorbilder hast.

09:35
diesen Weg schon einmal gegangen sind. Also da bist du einfach absolute Pionierin. Kann aber genauso gut ein anderes Thema sein. Dieses Pionierin sein kann genauso gut bedeuten, du wählst für dich ein völlig anderes Lebensmodell. Du wählst für dich zum Beispiel ein Lebensmodell, das freier und unabhängiger ist. Du wählst für dich ein Lebensmodell, das deine Kinder freier begleitet.

10:05
das nicht mehr festhält an starren Strukturen, sondern viel sanfter, viel weicher, viel liebevoller ist, als vielleicht jene Struktur, jene Familie, in der du aufgewachsen bist. Du wählst für dich ein System, in dem andere Werte vorrangig sind, nicht mehr die Werte, die vielleicht noch vor einer Generation als Erstrebenswerte, Werte galten. Und vor allem bist du

10:34
Pionierin und leistest du Pionierarbeit, wenn du dich traust, in den Spiegel zu schauen. Und das musst du in jeder einzelnen Situation als Pionierin. Dein Weg als Pionierin sieht vor, dass du dich in den Spiegel schaust. Was meine ich damit? Ich meine damit, dass du dir alles anschaust, dass du dir alles ganz bewusst anschaust, was dich ausmacht und was dich zu der gemacht hat, die du bist.

11:03
dass du dir ganz bewusst anschaust, was für Themen, was für Glaubenssätze, was für Herangehensweisen, was für, unter Anführungszeichen, Überlebensstrategien in dir verankert sind, die dir aber nicht mehr dienlich sind, die du als Pionierin auflösen möchtest. Und das ist genau das, wo ich vorher gesagt habe, und das ist hart und das ist anstrengend.

11:33
Denn in den Spiegel zu schauen, sich selber zu hinterfragen, seine eigenen Muster, seine eigenen Verhaltensweisen zu hinterfragen, um sie zu verändern, das braucht Bewusstsein, Bewusstsein, Aufmerksamkeit, Energie, alles was du zur Verfügung hast. Und es gibt noch eine Sache, die mir dabei sehr, sehr wichtig ist, nämlich dieses Bewusstsein dafür.

12:00
was dich ausmacht, was dich geprägt hat, ist essentiell und wertvoll. Aber meiner Erfahrung nach ist es umso wertvoller, wenn wir nicht graben, wenn wir nicht anfangen, ewig lang uns mit Dingen zu beschäftigen, die passiert sind und versuchen, die zu hinterfragen und noch einmal aus unterschiedlichen Blickwinkeln zu betrachten. Denn

12:28
Eine Pionierin braucht Energie. Und wenn du zu viel Energie in die Vergangenheit gibst, dann fehlt dir die Energie für deinen Weg, den du als Pionierin gehen darfst oder gehen musst sogar. Und das ist glaube ich etwas, das ist in meiner Erfahrung ganz oft Thema, dass wir dann hängen bleiben. Wir bleiben hängen. Wir …

12:52
nicht unbedingt im Selbstmitleid, aber in dieser Dauerschleife, wo wir einfach nicht rauskommen, weil wir uns so lange damit beschäftigen. Warum fühlen wir, wie wir fühlen und wer ist mehr oder weniger die Ursache dafür, wo liegt die Ursache dafür und dann beginnen wir ganz viel zu werten und dann beginnen wir ganz viel eben, ja ich sag’s jetzt einfach so ein bisschen wie es ist, in diese Opferrolle zu gehen.

13:20
Ich nehme mich da selber nicht aus, sondern ich glaube, wir sind alle irgendwann einmal in der Situation, wo wir uns als Opfer gefühlt haben von einer Situation, von Menschen, von bestimmten Herausforderungen. Aber ich glaube, der Weg darf dorthin gehen, wo wir es zwar bewusst wahrnehmen, wo wir in den Spiegel schauen, wo wir aber nicht anfangen zu graben, sondern wo wir anfangen, diese Energie

13:49
konstruktiv fürs Weitergehen zu nutzen, denn wir tun es nicht nur für uns. Und ich sage immer, wir tun es nicht nur für uns, sondern wir als Frauen, wir tun es für unsere Kinder als Mutter. Wir tun es als Vorbild für alle Frauen neben uns und wir tun es als Wegbereiterin für alle, die nach uns kommen.

14:15
Mein außergewöhnlicher heutiger Impuls an dich lautet, nimm dir Zeit und halte inne, werde dir klar darüber, in welchen Lebensbereichen du die absolute Pionierin in deinem Familiensystem bist.

14:38
Das braucht oftmals ein bisschen Zeit, bis wir uns zugestehen, in vielerlei Hinsicht Pionierin zu sein. Doch ich lade dich dazu ein, das wirklich in aller Klarheit auch in Worte zu fassen. Ich lade dich dazu ein, es niederzuschreiben, vielleicht sogar wirklich mit dem Satz Ich bin Pionierin darin und dann auch im was auch immer in deinem Leben.

15:08
für dich da an Klarheit kommt. Denn ich glaube, dass wenn wir klar sind, dass wir einen Weg gehen, den vor uns noch niemand gegangen ist, wir womöglich oder wahrscheinlich sanfter und liebevoller mit uns sein können, weil wir wissen, dass wir die Erste sind, die diesen Weg beschreitet.

15:40
jetzt erzähle ich dir ein bisschen etwas von meiner Pionierarbeit, die ich für mein Familiensystem leiste oder bewirke. Denn ich habe lange lange damit gehadert, dass so viele Dinge für mich so unglaublich anstrengend sind. Und anstrengend, das habe ich jetzt auch schon einige Male gesagt, anstrengend war mein das Wort, dass ich wahrscheinlich am…

16:09
am häufigsten verwendet habe, wenn mich jemand gefragt hat, wie es mir geht. Ich habe immer gesagt, ja, ganz gut, aber es ist alles so anstrengend. Und nach und nach durfte ich verstehen, warum so vieles für mich so anstrengend war. Es gab einfach wenige Vorbilder, die mir einen Weg zeigen konnten, der für mich, der sich für mich stimmig angefühlt hat. Ich musste…

16:37
mir diesen Weg, ich sage das jetzt einfach so, erobern. Ich musste mir meinen Weg erobern. Und im Nachhinein war das natürlich anstrengend. Und jetzt darf ich sagen, dass ich immer seltener das Wort anstrengend verwende, denn der Weg ist leichter geworden. Und das möchte ich dir heute eben auch mitgeben. Ich möchte dir mitgeben, dass wenn wir uns wirklich dazu bekennen, Pionierarbeit zu leisten.

17:05
dann ist der Weg sehr wohl anstrengend, aber er wird leichter. Und es gibt dieses wunderschöne Zitat, das ich sehr liebe, das mir vor vielen, vielen Jahren begegnet ist und seitdem begleitet es mich. Das Zitat lautet, ein Weg entsteht, indem man ihn geht. Und so wenige Worte, die aber so viel aussagen, denn ja, es gibt wenige Vorbilder in unseren Familiensystemen.

17:35
für die Themen, die wir verändern wollen. Wir wollen freier, unabhängiger, selbstständiger sein. Wir haben andere Werte, wir haben andere Ziele. Ganz oft kommen die Themen Freiheit, ganz oft kommt das Thema Selbstbestimmtheit.

17:57
Ganz oft kommt das Thema die eigene Wahrheit, Sprechen und Leben wollen. Und ja, da gibt es nun mal wenige Vorbilder. Aber der Weg entsteht, indem du ihn gehst. Und das, was du da zur meisten brauchst, ist Vertrauen. Und das, was dir dein Spiegel, wenn du dich draus hineinzuschauen, immer wieder zeigen wird, ist, arbeite an deinem Vertrauen.

18:28
Arbeite an deinem Vertrauen in dich selbst, damit du den Weg als Pionierin gehen kannst. Vertraue dir, dann wird der Weg leichter.

18:39
Und ich kann das nur aus ganzem Herzen an dich weitergeben, dass das Fundament immer dein Vertrauen ist. Das Fundament, einen neuen Weg einzuschlagen, ist dein Vertrauen in dich, dein Vertrauen ins Leben, dein Vertrauen darin, dass dein Weg anders sein darf, dein Vertrauen darin, dass dein Weg sich ebnen wird, wenn du anfängst.

19:05
Du musst nicht immer wissen, was hinter der nächsten Biegung ist, denn woher sollst du es auch wissen? Es kann dir auch niemand sagen. Erlebe es im Vertrauen, im Vertrauen in dich, in deinen Weg. Du tust es nicht nur für dich, du tust es für alle Frauen vor dir. Du tust es für deine Kinder und du tust es für alle Frauen nach dir. Und in diesem Sinne, geh deinen Weg.

19:34
erhobenen Hauptes. Alles Liebe, Deine Karin.

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